2026-09-04 Aktuelle Nachrichten, Wirtschaft und Politik aus Deutschland.
Eine moderne, schräg stehende Würfelskulptur in leuchtenden Farben auf einem öffentlichen Platz.

„Aufgetaucht“ in Hannover: 100 Werke ab April

Strand- und Gartenlandschaften, Porträts und Frauenbildnisse: Mit dieser Spannweite rückt das Landesmuseum Hannover einen nahezu vergessenen Maler erneut ins Blickfeld. Die Ausstellung „aufgetaucht: Philipp Klein im Kreis der Impressionisten“ läuft dort vom 24. April bis 25. Oktober 2026. Sie dürfte besonders Menschen ansprechen, die sich für Impressionismus, Landschaftsmalerei und Porträtkunst interessieren. Ein Eintrittspreis oder eine Buchungsregel ist in der vorliegenden Ankündigung nicht angegeben.

Ein Autodidakt mit Gespür für Licht und Farbe

Philipp Klein wurde von seinen Zeitgenossen gefeiert, geriet nach seinem frühen Tod jedoch weitgehend in Vergessenheit. Der Mannheimer Autodidakt lebte von 1871 bis 1907. Seine atmosphärischen Momentaufnahmen zeichnen sich nach Darstellung des Landesmuseums durch ein besonderes Gefühl für Licht und Farbe aus. Helligkeit und Bewegung sind dabei zentrale Merkmale der beschriebenen Bildwirkung.

„Aufgetaucht“ in Hannover: 100 Werke ab April

Gemeinsam mit den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim widmet das Landesmuseum Hannover dem Künstler erstmals eine umfassende Ausstellung. Damit steht nicht nur ein einzelnes Motiv oder eine kurze Schaffensphase im Mittelpunkt. Die Auswahl reicht von hellen Strand- und Gartenlandschaften über Porträts bis zu unterschiedlich angelegten Frauenbildnissen. Besucher können Kleins Vielfalt somit innerhalb einer zusammenhängenden Präsentation betrachten.

„Aufgetaucht“ in Hannover: 100 Werke ab April

Rund 100 Werke werden wieder öffentlich sichtbar

Die Schau umfasst rund 100 Arbeiten. Zahlreiche davon waren nach Angaben des Museums jahrzehntelang in privaten Sammlungen verborgen und sind nun erstmals wieder öffentlich zu sehen. Gerade dieser Bestand macht die Ausstellung zu einer Wiederbegegnung: Gezeigt werden nicht lediglich bereits regelmäßig zugängliche Werke, sondern auch Bilder, die dem öffentlichen Blick lange entzogen waren.

„Aufgetaucht“ in Hannover: 100 Werke ab April

Ergänzt wird Kleins Werk durch Arbeiten bekannter Weggefährten. Genannt werden Lovis Corinth, Max Liebermann und Paula Modersohn-Becker. Die Gegenüberstellung ordnet Klein in den Kreis der Impressionisten ein und ermöglicht es, sein Schaffen neben Künstlerinnen und Künstlern zu betrachten, deren Namen heute deutlich präsenter sind. Die Ausstellung verbindet damit zwei Perspektiven: den Überblick über Kleins unterschiedliche Bildthemen und seine Einordnung in das künstlerische Umfeld seiner Zeit.

Was für die Besuchsplanung feststeht

Information Stand der Ankündigung
Ausstellung „aufgetaucht: Philipp Klein im Kreis der Impressionisten“
Zeitraum 24. April bis 25. Oktober 2026
Veranstaltungsort Landesmuseum Hannover
Umfang Rund 100 Werke sowie Arbeiten bekannter Weggefährten
Veranstalter Landesmuseum Hannover und Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim

Der lange Ausstellungszeitraum reicht vom Frühjahr bis in den Herbst. Noch offen sind in der vorliegenden Ankündigung die genaue Adresse sowie Angaben zu Öffnungszeit, Eintritt, Buchung, Anreise und Barrierefreiheit. Wer den Besuch konkret vorbereitet, sollte diese Punkte vorab auf der Ausstellungsseite des Landesmuseums Hannover prüfen.

Quelle: Landesmuseum Hannover – Sonderausstellungen

Kommentare

Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste!

Weitere Geschichten