Am Samstag, 29. August 2026, bringt das Deutsche Bergbau-Museum Bochum die szenische Lesung „Mascha & Tisa: Glaube. Liebe. Kunst.“ auf die Bühne. Beginn ist um 18 Uhr, Einlass ab 17:30 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich; einen Eintrittspreis nennt die Veranstaltungsankündigung nicht.
Der Abend richtet sich besonders an Menschen, die sich für Literatur, darstellende Kunst und Künstlerinnenbiografien interessieren. Nach Angaben des Sonderausstellungsprogramms stehen Mascha Kaléko und Tisa von der Schulenburg im Mittelpunkt einer Inszenierung, die persönliche Lebenswege mit Fragen nach dem Wert von Kunst und der eigenen Identität verbindet.
Zwei Künstlerinnen und die Berliner Szene der 1920er-Jahre
Die szenische Lesung führt in die Berliner Kunstszene der 1920er-Jahre. Ihre Grundlage bilden biografische Ereignisse aus dem Leben von Mascha Kaléko und Tisa von der Schulenburg vor und während des Krieges. Damit liefert die Produktion keinen rein chronologischen Vortrag über zwei Lebensläufe. Sie nutzt die biografischen Stationen vielmehr als Ausgangspunkt für eine theatrale Auseinandersetzung mit künstlerischer und persönlicher Selbstbestimmung.
Im Zentrum stehen Fragen, die in der Ankündigung ausdrücklich formuliert werden: Wann gilt ein Mensch oder seine Arbeit als systemrelevant? Definiert sich der persönliche Wert über den Wert der eigenen Kunst? Und welche Rolle spielen Glaube und Liebe, wenn Entscheidungen und vertraute Sicherheiten ins Wanken geraten?
Die Veranstaltung verspricht darauf keine abgeschlossenen Antworten. Die Themen bilden vielmehr Spannungsfelder zwischen künstlerischer Identität, gesellschaftlicher Anerkennung und persönlichen Entscheidungen. Wer eine klassische Autorenlesung erwartet, sollte deshalb beachten, dass der Abend als szenische Lesung angekündigt ist und Schauspiel mit musikalischer Begleitung verbindet.

Schauspiel aus dem Ruhrgebiet und musikalische Begleitung
Auf der Bühne stehen die aus dem Ruhrgebiet stammenden Schauspielerinnen Josefine Jordan und Samira Julia Calder. Musikalisch begleitet werden sie von Tobias Sicken, einem Musiker aus Dorsten. Diese Besetzung prägt den angekündigten Wechsel zwischen biografischem Stoff, gespielten Szenen und Musik.
„Mascha & Tisa: Glaube. Liebe. Kunst.“ wurde im Herbst 2021 uraufgeführt. Die Produktion entstand in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Westfalen und der Tisa von der Schulenburg-Stiftung. Für den Bochumer Termin wird sie im Deutschen Bergbau-Museum gezeigt.
Anmeldung und Kartenabholung im Bergbau-Museum
Veranstaltungsort ist das Deutsche Bergbau-Museum Bochum, Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum. Anmeldungen nimmt das Museum telefonisch unter +49 234 5877-220 oder per E-Mail an service@bergbaumuseum.de entgegen. Als Kontaktzeiten sind Dienstag bis Freitag jeweils von 9 bis 15 Uhr angegeben.
Reservierte Karten müssen laut Veranstalter spätestens 30 Minuten vor Beginn abgeholt werden, andernfalls erlischt die Reservierung. Da der Einlass um 17:30 Uhr beginnt, sollten angemeldete Besucher ihre Karten zu diesem Zeitpunkt bereits übernehmen. Angaben zu Eintrittspreis, Barrierefreiheit, Anreise oder gastronomischem Angebot enthält die Ankündigung nicht; diese Punkte können bei der Anmeldung direkt mit dem Museum geklärt werden.
Quelle: Deutsches Bergbau-Museum Bochum – Sonderausstellungsprogramm
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Termin, Ort, Mitwirkende und Anmeldehinweise wurden mit dem Sonderausstellungsprogramm des Museums abgeglichen.
- Datum und Beginn: 29. August 2026 um 18 Uhr
- Veranstaltungsort: Deutsches Bergbau-Museum Bochum
- Anmeldepflicht und Frist zur Kartenabholung übernommen
- Mitwirkende und Kooperationspartner anhand der Ankündigung geprüft
- Quelle
- Deutsches Bergbau-Museum Bochum – Sonderausstellungsprogramm
- Umfang
- Bochum
- Aktualisiert
- 2026-08-25 10:43
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