Neun Frauen und Männer stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „Was bleibt. Arm im Alter“. Das fotografische Langzeitprojekt ist noch bis zum 28. August 2026 in der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung in Potsdam zu sehen. Der Eintritt ist kostenfrei. Damit richtet sich die Ausstellung besonders an Menschen, die sich für Fotografie, soziale Fragen und den Alltag älterer Menschen interessieren.
Neun Lebensgeschichten aus Brandenburg und darüber hinaus
Die Fotografinnen Astis Krause, Stephanie Neumann und Julia Otto begleiten neun Frauen und Männer aus Brandenburg und anderen Regionen in ihrem Alltag. Alle leben im Alter mit begrenzten finanziellen Mitteln. Ihre persönlichen Situationen bilden den konkreten Ausgangspunkt des Langzeitprojekts.
Dabei geht es nicht allein um fehlendes Geld. Die Ausstellung greift auch auf, wie wirtschaftlicher Mangel den Zugang zum gesellschaftlichen Leben einschränken kann. So wird Altersarmut nicht nur als abstrakter Begriff behandelt, sondern anhand einzelner Biografien und alltäglicher Erfahrungen betrachtet.
Wie Lebenswünsche auf finanzielle Grenzen treffen
Am Anfang steht die Frage, wie Menschen im Alter leben möchten. Genannt werden ein Leben im Familienkreis, ein eigener Garten oder Reisen in ferne Länder. Die fotografische Dokumentation stellt diesen Vorstellungen die begrenzten Möglichkeiten der porträtierten Frauen und Männer gegenüber.

Nach Angaben des Veranstaltungskalenders der Landeshauptstadt Potsdam ist in Brandenburg jede achte Person im Rentenalter von Einkommensarmut bedroht. Die Formulierung bezeichnet ein Armutsrisiko und keine einheitliche Lebenssituation. Die neun Porträts zeigen entsprechend unterschiedliche Alltage, ohne das Thema auf diese Zahl zu reduzieren.
Was Besucherinnen und Besucher erwartet
Im Mittelpunkt stehen die fotografischen Beobachtungen von Astis Krause, Stephanie Neumann und Julia Otto. Wer die Ausstellung besucht, erhält keine rein statistische Darstellung, sondern Einblicke in konkrete Lebenssituationen. Zugleich lenkt das Projekt den Blick darauf, wie finanzielle Einschränkungen und gesellschaftlicher Ausschluss miteinander verbunden sein können.
Zeitraum, Adresse und Besuchshinweise
| Information | Angabe |
|---|---|
| Zeitraum | 15. Oktober 2025 bis 28. August 2026 |
| Ort | Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung |
| Adresse | Heinrich-Mann-Allee 107, Haus 17, 14473 Potsdam |
| Eintritt | kostenfrei |
Der Potsdamer Veranstaltungskalender nennt keine Besuchszeiten und macht keine Angaben zu Buchung, Anreise oder Barrierefreiheit. Diese Punkte sollten deshalb vor der Anfahrt bei der Landeszentrale geklärt werden. Als Kontakt ist info@blzpb.brandenburg.de angegeben; weitere Informationen bietet die Webseite der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung. Quelle der Veranstaltungsangaben ist der Veranstaltungskalender der Landeshauptstadt Potsdam.
Quelle: Landeshauptstadt Potsdam Veranstaltungskalender
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Quellenprüfung Quellennachweis
Termin, Veranstaltungsort, Eintritt und Projektbeschreibung wurden mit dem Veranstaltungskalender der Landeshauptstadt Potsdam abgeglichen.
- Ausstellungszeitraum vom 15. Oktober 2025 bis 28. August 2026 übernommen
- Adresse der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung abgeglichen
- Kostenfreien Eintritt und Namen der drei Fotografinnen bestätigt
- Fehlende Angaben zu Uhrzeiten, Buchung und Barrierefreiheit kenntlich gemacht
- Quelle
- Landeshauptstadt Potsdam Veranstaltungskalender
- Umfang
- Potsdam
- Aktualisiert
- 2026-08-18 14:54
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