2026-08-31 Aktuelle Nachrichten, Wirtschaft und Politik aus Deutschland.
Klassischer roter BMW und eine professionelle Filmkamera als Exponat in einer Ausstellung.

„Traumfabrik“ in Potsdam: Filmgeschichte zum Mitmachen: practical information

Im Filmmuseum Potsdam können Besucher selbst einen Film schneiden, beim Casting agieren oder mit einem Orchester proben. Die Dauerausstellung „Traumfabrik. 100 Jahre Film in Babelsberg“ wird im Veranstaltungskalender der Landeshauptstadt Potsdam vom 21. Oktober 2025, 10 Uhr, bis zum 22. Dezember 2026, 17 Uhr, geführt. Zu sehen ist sie im Filmmuseum Potsdam im Marstall, Breite Straße 1a, 14467 Potsdam.

Das Museumsticket einschließlich Sonderausstellung kostet 10 Euro, der ermäßigte Eintritt 6 Euro. Eine Onlinebuchung ist möglich. Die Ausstellung richtet sich an alle Besucher, die nachvollziehen möchten, wie ein Film von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung entsteht und welche Rolle Babelsberg dabei spielte.

Von der Filmidee bis zur Auswertung

Die Ausstellung folgt dem gesamten Produktionsprozess. Am Anfang steht die Idee, für die zunächst ein Produzent gefunden werden muss. Danach beginnen Besetzung, Kostüm, Maske und Szenenbild mit ihrer Arbeit. Auf die Dreharbeiten folgen Schnitt und Tongestaltung. Den Abschluss bildet die Auswertung: Ein Film erreicht sein Publikum im Kino, im Fernsehen oder auf Streaming-Plattformen und kann bei entsprechendem Erfolg Preise gewinnen.

Damit verbindet die Schau einzelne Arbeitsschritte, die auf der Leinwand meist unsichtbar bleiben. Besucher erhalten nicht nur einen Überblick über beteiligte Berufe und Abteilungen, sondern können auch erkennen, in welcher Reihenfolge deren Beiträge ineinandergreifen.

Zugleich ordnet „Traumfabrik“ die Babelsberger Filmproduktion in fünf politische Systeme ein: von der Kaiserzeit über die Weimarer Republik und die Zeit des Nationalsozialismus bis zur DDR und zur globalisierten Filmwirtschaft. Nach Angaben des Potsdamer Veranstaltungskalenders entstanden bei Bioscop, Ufa, DEFA und im Studio Babelsberg mehr als 3000 Kinofilme. Das Studio feierte 2022 seinen 110. Geburtstag.

„Traumfabrik“ in Potsdam: Filmgeschichte zum Mitmachen: practical information

Originalexponate treffen auf Mitmachstationen

Neben wertvollen Originalexponaten setzt die Dauerausstellung auf praktische Stationen. Besucher können eine Castingsituation ausprobieren und sich am Filmschnitt versuchen. Weitere Angebote greifen Ton und Musik auf: Dazu gehören das Singen mit Zarah Leander und eine Probe mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg.

Die interaktiven Elemente machen unterschiedliche Produktionsphasen unmittelbar vergleichbar. Beim Casting geht es um die Besetzung, beim Schnitt um die Gestaltung des gedrehten Materials. Die Musikstationen lenken den Blick auf Klang und Begleitung. So ergänzt das eigene Ausprobieren die chronologische Darstellung der Filmgeschichte, ohne dass Vorkenntnisse als Voraussetzung genannt werden.

Öffnungszeiten, Eintritt und Buchung

Die Ausstellung ist regulär dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Geschlossen bleibt das Filmmuseum am 24., 25., 26. und 31. Dezember sowie am 1. Januar. Für die konkrete Besuchsplanung sind damit die regulären Öffnungszeiten maßgeblich; die im Veranstaltungskalender genannten Daten markieren den dort veröffentlichten Zeitraum der Dauerausstellung.

Der Eintrag enthält keine Angaben zur Barrierefreiheit oder zur Anfahrt. Tickets können online gebucht werden. Für direkte Rückfragen, etwa zu nicht aufgeführten Zugangsdetails, nennt das Filmmuseum Potsdam die E-Mail-Adresse ticket@filmmuseum-potsdam.de.

Quelle: Landeshauptstadt Potsdam Veranstaltungskalender

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